Marie von Ebner-Eschenbach - Zitate


Mährisch-österreichische Schriftstellerin. (* 13. September 1830 † 12. März 1916)


Der Klügere gibt nach! Eine traurige Wahrheit, sie begründet die Weltherrschaft der Dummheit.


Die öffentliche Meinung ist die Dirne unter den Meinungen.


Eine Erkenntnis von heute kann die Tochter eines Irrtums von gestern sein.


Ein Urteil lässt sich widerlegen, aber niemals ein Vorurteil.


Es wird kein Wunder finden, der sich nicht wundern kann.


Es würde sehr wenig Böses auf Erden getan werden,

wenn das Böse niemals im Namen des Guten getan werden könnte.


Geistlose kann man nicht begeistern, aber fanatisieren kann man sie.


Je mehr du dich selber liebst, desto mehr bist du dein eigener Feind


Lieber von einer Hand, die wir nicht drücken möchten, geschlagen,

als von ihr gestreichelt werden.


Man muss das Gute tun, damit es in der Welt sei.


Man kann nicht allen helfen, sagt der Engherzige und hilft keinem.


Nicht jene die streiten sind zu fürchten, sondern jene die ausweichen.


Sei deines Willens Herr und deines Gewissens Knecht.


Vertrauen ist Mut, und Treue ist Kraft.


Was nennen die Menschen am liebsten dumm?

Das Gescheite, das sie nicht verstehen.


Wer an die Freiheit des menschlichen Willens glaubt, hat nie geliebt und nie gehasst.


Wer nichts weiß, muss alles glauben.