Marcus Aurelius (Marc Aurel)- Zitate


Römischer Kaiser von 161-180 und Philosoph. (* 26. April 121; † 17. März 180)


Alles, was etwas Gemeinsames hat, strebt zum Verwandten.


Bald - und du hast alles vergessen. Bald - und alles hat dich vergessen.


Beste Art sich zu wehren: sich nicht anzugleichen.


Betrachte die ganze Natur, wovon du nur ein winziges Stücklein bist, und das ganze Zeitmaß, von welchem nur ein kurzer und kleiner Abschnitt dir zugewiesen ist, und das Schicksal, wovon das deinige nur ein Bruchteil bildet.


Betrachte einmal die Dinge von einer anderen Seite, als du sie bisher sahst; denn das heißt ein neues Leben beginnen.


Blicke in dein Inneres! Da drinnen ist eine Quelle des Guten, die niemals aufhört zu sprudeln, solange du nicht aufhörst nachzugraben.


Das Glück deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab.


Die beste Art sich zu rächen ist: Nicht Gleiches mit Gleichem zu vergelten.


Diejenigen, die nicht mit Aufmerksamkeit den Bewegungen ihrer eigenen Seele folgen, geraten notwendig ins Unglück.


Dies bringt die Vollkommenheit des Charakters mit sich, jeden Tag, als ob er der letzte wäre, zu durchleben und weder sich aufzuregen noch abgestumpft zu sein, noch zu heucheln.


Ein jeder ist so viel wert, als die Dinge wert sind, um die es ihm ernst ist.


Gewöhne dich daran, bei dem, was ein anderer sagt, mit Aufmerksamkeit zu weilen, und versetze dich womöglich in die Seele des Sprechenden.


Jede Änderung des Sinnes muss davon ausgehen, dass die neue Ansicht die richtige und die gute sei, nicht davon, dass sie Annehmlichkeiten und äußere Vorteile schafft.


Lass dich das Zukünftige nicht anfechten! Du wirst, wenn es nötig ist, schon hinkommen, getragen von derselben Geisteskraft, die dich das Gegenwärtige beherrschen lässt.


Mache dich von den Vorurteilen los, und du bist gerettet.


Nachsicht ist ein Teil der Gerechtigkeit.


Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern dass man nie beginnen wird, zu leben.


Oft tut auch der Unrecht, der nichts tut. Wer das Unrecht nicht verbietet, wenn er kann, der befiehlt es.


Schändlich ist es, wenn deine Seele ermüdet, bevor der Leib müde ist.


Sei wie ein Fels, an dem sich beständig die Wellen brechen! Er bleibt stehen, und rings um ihn legen sich die angeschwollenen Gewässer.


Traurig ist es, wenn in einem Leben die Seele eher ermüdet als der Leib.


Was dem Schwarm nicht nützt, das nützt auch der einzelnen Biene nicht.


Was Du erhältst, nimm ohne Stolz an. Was Du verlierst, gib ohne Trauer auf.


Was ist dein Beruf? Gut zu sein.


Wenn du dir selber eine Freude machen willst, dann denk an die Vorzüge deiner Mitmenschen.


Wer das Unrecht nicht verbietet, wenn er kann, der befiehlt es.


Wie lächerlich und weltfremd ist der, der sich über irgend etwas wundert, das im Leben vorkommt.


Wir sind zur Gemeinschaft geschaffen wie Füße, wie Hände, wie die untere und die obere Reihe unserer Zähne.