Am 8. Juni wurde ein Einheimischer in Belfast von einem sudanesischen Migranten mit einem Messer schwer verletzt. Zueilende Passanten zerrten den Täter vom Opfer weg, filmten dabei die ganze Szene und stellten sie dann später ins Netz.
Tommy Robinson und Elon Musk teilten dieses Video und brachten dabei ihre üblichen Hasstiraden gegen Migranten. Erst dann eskalierte es. Rechtsextreme aus dem ganzen Land reisten nach Belfast, und jagten auf den Straßen Migranten und Briten, deren Wurzeln, nach dem Aussehen zu urteilen, im südlichen Ausland stammten. Häuser, in denen Migranten oder ausländisch aussehende Einheimische wohnten, wurden angezündet, und teilweise wurden die Bewohner daran gehindert, die Wohnung zu verlassen.
Und was macht das soziale Netzwerk in Deutschland? Man verurteilte die Tat des Migranten (was ja wohl selbstverständlich ist) und bejubelte die Randalierer, die Häuser anzündeten und Ausländer oder ausländisch Aussehende jagten.
Eine im Netz drückte es so aus: „Man kann die Leute verstehen, dass sie immer diese Angst haben.“
Dieses rassistische Arschloch versteht gar nichts.
Es ist in Belfast passiert. Belfast. Dort lag die Mordrate vor 20 Jahren höher als heutzutage, und davor war sie sogar noch höher. Wenn man jetzt mehr Angst hat, jetzt, wo die Stadt sicherer als vor 20 Jahren ist, klingt das für mich so, als ob es viel schlimmer ist, von einem Migranten schwer verletzt zu werden, als von einem Weißen.
Das klingt ja fast wie in einer Zeile eines Liedes von Hannes Wader, in dem der Anführer eines Putsches, als seine Freunde die Seiten wechselten, zu dem Angreifer, der ihn direkt attackierte, total erleichtert, sagte: „Ach, du bist es, und ich dachte schon, es wären die Kommunisten.“
Es geht den Randalierern nicht um die Messerattacke, sondern darum, dass ein Ausländer diese Tat begangen hat.
Nila McAllister, Abgeordnete der Alliance Party, sagt dazu, dass es schon 2025 in Ballymena rassistische Krawalle gegeben hat, und 2024 auch in Belfast. Er sagte auch: „Erst letzte Woche fand in Nordirland eine Verurteilung gegen einen Mörder statt, der eine junge Frau auf absolut brutale Weise ermordet hat. Er stach Dutzende Male auf sie ein.“ Trotzdem gab es keinen Aufruf zu Protesten. Der Täter war ein weißer Brite gewesen. „Es besteht also kein Zweifel daran, dass dieses Thema von Leuten missbraucht wird, die ihre eigenen Ziele vorantreiben wollen.“
Und noch einen Aspekt sollte man nicht übersehen: Hat der Migrant wirklich aus eigenem Antrieb und aus religiösen Motiven gehandelt?
Niemand kann sagen, das ist doch egal. Mord oder ein Mordversuch ist ein Mord oder Mordversuch, egal aus welchen Gründen das geschieht.
Das stimmt grundsätzlich, aber was ist, wenn der Mord oder Mordversuch einen Auftraggeber hat? Dieser ist dann genauso schuldig. Wie oft bei einem Mord in Kreisen der organisierten Verbrecherorganisationen (z. B. Mafia).
Der Täter in Belfast scheint bei dem Anschlag nicht einmal seinen Gott angerufen zu haben.
Auch bei uns passieren Anschläge von Migranten. Es ist dabei aufgefallen, dass diese sich vor Wahlen, egal ob im Bund oder in einem Bundesland, häufen. Woher kommt das? Die Migranten können doch kein Interesse daran haben, dass die AfD hier an die Macht gelangt.
Wer aber hat ein Interesse daran, dass die AfD an die Macht gelangt?
Eindeutig Elon Musk, aber dem würde ich solche Aufträge doch nicht zutrauen.
Aber wie ist es mit demjenigen, der schon Auftragsmorde im In- und Ausland beauftragt hat? Diese schon seit vielen Jahren beauftragt – und der die AfD in Deutschland und in anderen europäischen Staaten rechtsextreme Parteien an der Macht sehen will.
Was ist mit Putin?
Eine Analyse der Google-KI zu diesem Thema stelle ich unten hinein.
Es gibt berechtigten Verdacht, dass der russische Geheimdienst über Plattformen wie Telegram gezielt Menschen sucht, die finanzielle Probleme haben, und es wird gezielt nach Migranten gesucht, da man weiß, wie sensibel die westeuropäische Bevölkerung auf Anschläge von denen reagiert.
Einen Kommentator auf einer Netzseite einer Zeitschrift, die über Belfast berichtete, hetzte auch gegen den Täter. Als ich ihm meine Ansicht mitteilte (ich nannte ihm sogar den Text, mit dem er bei einer KI nachfragen könne), nannte er das den größten Schwachsinn, den er je gelesen hat, und ich wäre wohl mit Sicherheit 5 × gegen Corona geimpft worden. Auf meine Frage, ob er denn die KI gefragt hat oder sich anders informiert hat (die KI nennt auch Quellen), hat er sich ausgeschwiegen.
Und da fängt das tatsächliche Problem an: Die wollen sich gar nicht damit beschäftigen. Die, die sich immer beschweren, dass man AfD-Hooligans pauschal als rechtsradikal bezeichnet, wollen jeden Migranten unterstellen, aus Europa einen islamischen Staat zu machen, und jeder Mord wird wegen einer gewaltverherrlichenden Religion ausgeführt.
Dass bei sicher nicht wenigen Anschlägen ihr Freund, den sie verehren, nämlich Putin, dahinterstecken könnte, wird beiseitegeschoben.
Es ist wie bei der Mafia. Sicher hat der, der den Mord ausgeübt hat, einen Mord begangen, aber denjenigen, von dem man zumindest sich ziemlich sicher ist, dass er einige dieser Morde in Auftrag gegeben hat und dafür bezahlte, den will man dabei nicht als Mittäter sehen.
Auch die AfD will das nicht. Dabei weiß sie, dass Putin Morde, im In- und Ausland, beauftragt hat.
Einfach mal ein kleines Zahlenspiel. Nehmen wir an, so eine Messerattacke in Auftrag zu geben, kostet 10.000 €.
Wenn man in Großbritannien hundert solcher Anschläge beauftragt, sind das 1 Mio. €. Die EU hat ungefähr 448 Mio. Einwohner, das sind also ungefähr 6,5 × so viel, sollte Russland in der EU genau solche Anschläge durchführen und, auf die Einwohnerzahl gerechnet, genauso viele Anschläge wie in Großbritannien.
Das wären 7,5 Mio. € im Jahr mit einem großen Destabilisierungseffekt in Europa. Man könnte die Summe sicher auch noch verzehnfachen. Das wäre sicher kein Problem für Russland.
Egal, ob Russland nun diesen Anschlag in Belfast beauftragt hat oder nicht, er macht so etwas. Putin führt Krieg gegen uns, und das schon seit längerem. Und das bereits vor dem 24.02.2022.


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