Donald Trump hält, wie Putin, das Lügen für sein legitimes Recht, um seine Interessen durchzusetzen. Kein Mensch ist immer ehrlich, aber es ist ein Unterschied, ob man mal lügt, um sich irgendwie aus einer Situation herauszuwinden, oder ob Lüge regelrecht eine Doktrin ist. Für Donald Trump ist sie eine Doktrin.
Alle haben mitbekommen, was am 06.01.2021 in Washington D.C. passiert ist. Nun schreibt Donald auf seiner Plattform „Truth Social“, dass die Demonstrationen damals friedlich waren, und auch die Demonstranten, die sich dem Capitol zuwandten, friedlich waren. Niemand hat das Capitol gestürmt. Sicherheitskräfte hätten auf friedliche Demonstranten geschossen.
Und auch bei dem tragischen Tod der Frau in Minneapolis, am 07.01.2026, lügt Trump. Die Videoaufnahmen beweisen das. Es war keine Notwehr, und der Beamte, der schoss, wurde auch nicht von der Frau, als sie anfuhr, schwer verletzt und musste auch nicht ins Krankenhaus, wie Trump auf seiner Plattform behauptet. Der Beamte ging nach der Tat forsch, ohne auch nur etwas zu humpeln, einfach weg. Selbst wenn man von so einem Wagen nur leicht angefahren wurde, geht man nicht so locker.
Es wird behauptet, sie fuhr an, als sich die Beamten dem Wagen näherten. Auch das stimmt nicht. Die Beamten eilten schnell, in drohender Art, zu dem Wagen, und einer der Beamten schrie die Frau durch das Wagenfenster an und riss am Türgriff. Darauf setzte sie kurz nach hinten, schlug hart nach rechts ein und wollte vor einem Wagen, der rechts von ihr stand, vorbeifahren. Ihre Aufmerksamkeit war dabei wohl noch auf den Beamten gerichtet, der an der Tür zerrte. Der Beamte, der schoss, trat erst direkt in dem Moment vor den Wagen, wurde aber vom Auto, gar nicht getroffen, da sie nicht auf ihn losfuhr, sondern eindeutig nach rechts abbog. Der Beamte schoss sofort, und er schoss noch ein oder zwei Mal, als er seitlich zur Fahrertür stand. Spätestens die Schüsse durch das Türfenster waren Mord. Die Absicht, jemanden zu töten, von dem keine Gefahr ausging.
Das Gewaltpotenzial ging von Anfang an von den Beamten aus, wobei die Beamten von ICE gar nicht das Recht hatten, zu versuchen, die Frau aus dem Wagen zu zerren. Nicht sofort als ersten Schritt der „Kommunikation“ und überhaupt. ICE ist keine Polizei. Ihre Kompetenzen sind sehr beschränkt. Sie scheren sich nur nicht darum. Und Trump verleumdet die Frau und nennt sie eine Terroristin.
Trump und ICE schüren absichtlich eine Situation der Angst, und wenn die Menschen entsprechend handeln, … ....
Trump scherzte in den letzten Tagen schon vor der Kamera, man sollte die Zwischenwahlen vielleicht ausfallen lassen. Die bösen Demokraten würden ihn ansonsten wohl, sollten sie gewinnen, des Amtes entheben, vielleicht sogar ins Gefängnis stecken. Wer weiß, vielleicht sucht Trump ja auch nur einen Grund, um die Wahlen, wegen eines nationalen Notstandes, ausfallen zu lassen. Sie vielleicht zu verschrieben, auf den St. Nimmerleinstag.
Dass Trump sich um Regeln und Gesetze nicht schert, zumindest, wenn es um sein Verhalten und Handeln geht, ist nun mal eindeutig. Man sieht es auch an seinem Verhalten und seinen Äußerungen in den Fällen Venezuela und Grönland.
Donald Trump sät Hass. Er sät mit Absicht Hass. Seine Hardcore-Fans lieben ihn, weil er Hass sät. Und man kann wohl davon ausgehen, dass die, die sich während Trumps Präsidentschaft zu ICE melden, seine Fans sind und viele von denen sich regelrecht in dem Hass, den Trump sät, suhlen.
Und es ist erschreckend, wie sich die AfD und ihre Fangemeinde in Deutschland dazu äußern.


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