Du weißt doch, Frauen taugen nichts

Verlagskommentare

Bevor ich mein Manuskript: „Du weißt doch, Frauen taugen nichts“, beim Epubli-Verlag platzierte, hatte ich bereits viele Manuskriptauszüge, meistens so 35-40 Seiten, an diverse Verlage versandt. Ich erhielt viele Absagen, wobei der Text der Schreiben, bei den meisten Verlagen Standardformulierungen waren, die zu der Qualität meines Manuskriptes und dem Grund der Absage nichts aussagten. Einige Verlage allerdings, meistens kleinere, gaben sich noch Mühe, die Absage mit einem persönlichen Text zu erklären.

 

Obwohl eine Absage nie sehr berauschend ist, waren doch, bei den persönlichen Schreiben, die Aussagen der Verlage, was mein Manuskript betraf, meist sehr positiv, sodass ich mir erlaube, einige dieser Absagen hier, ohne die einzelnen Verlage zu nennen, aufzuzeigen.

 

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Ein Verlag aus Wien:

 

Sehr geehrter Herr Kogge!

Ich habe heute Ihr Manuskript, so weit es mir vorliegt, gelesen. Ich habe den Stoff spannend gefunden und Dramaturgie und Sprache sind wirklich gut,
ich fürchte aber, dass wir der falsche Verlag für Sie sind. Wir setzen auf Themen, die zwingend breite Medienberichterstattung nach sich ziehen, weil
wir als kleiner Verlag nicht mit einer Vertriebsmacht wie Bastei Lübbe oder Ullstein arbeiten können. Was der neue Punkt auf der Weltkarte des Beschriebenen, der für eine erfolgreiche Medienarbeit erforderlich ist, wäre, habe ich nicht herausgefunden. Ich nehme aber an, dass Sie bei der
Qualität Ihres Textes einen anderen Verlag finden oder vielleicht schon gefunden habe. Insofern bleibt mir nur, Ihnen viel Erfolg zu wünschen!

Mit herzlichen Grüßen aus Wien und bestem Dank, dass Sie an uns gedacht
haben.

 

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Ein Verlag aus Frankfurt/M:

 

Sehr geehrter Herr Kogge,

Vielen Dank für Ihre Zusendung. Wir haben uns Ihre Unterlagen gründlich angesehen und auch mehrfach im Verlag über dieses Manuskript diskutiert.
Als kleiner Verlag haben wir jedoch leider nur die Mittel für einige wenige Veröffentlichungen pro Jahr und aus programmatischen Gründen mussten wir uns deshalb leider gegen die Veröffentlichung Ihres
Manuskriptes entscheiden.

Für Ihre weitere Suche nach einem geeigneten Verlag wünschen wir Ihnen
alles Gute und verbleiben mit freundlichem Gruß

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Ein Verlag aus Berlin:

 

Sehr geehrter Herr Kogge,

vielen Dank für die Zusendung Ihres Manuskriptauszuges "Du weißt doch,
Frauen taugen nichts" und dem damit verbundenen Interesse an unserem Buchverlag.
Nach sorgfältiger Prüfung Ihrer ebenso spannenden wie berührenden Leseprobe muss ich Ihnen jedoch leider mitteilen, dass keine Möglichkeit besteht, diese im xxxxx Verlag zu veröffentlichen.
Das Verlagsprogramm konzentriert sich derzeit stark auf Ratgeber und Sachbücher zu Themen wie Frauengesundheit und Psychologie sowie im belletristischen Bereich auf türkische Erzählungen. Ihre Arbeit lässt sich daher nicht in unser aktuelles Verlagsprogramm integrieren.
Ich bedaure, Ihnen keine positive Nachricht geben zu können. Dennoch wünsche ich Ihnen viel Erfolg bei der Suche nach einem geeigneten Verlag
für Ihr Buchprojekt.

Herzlich,
mit den besten Wünschen für das neue Jahr,